Pasteten Terrinen

Rehpastete nach Pauli

Die Familie Fritz hat mir wiedermal von ihrem letzten Jagdausflug ein halbes Reh zur Verfügung gestellt. Ich habe viel im "Pauli" gelesen und festgestellt, dass es eine große Bandbreite an Rezepturen für Pasteten gibt. So verwendet Pauli viel weniger Fett (grüner Speck und Selchspeck) und weniger "Fremdfleisch" (faschiertes Schwein oder Kalb) als die Rezepte im Teubner "Großen Buch der Pasteten".

Das wollte ich jetzt mal probieren - und habe mich nicht strikte an das Rezept gehalten.

Für diese Pastete habe ich den Pastetenteig nach Pauli verwendet.

Details folgen, sobald ich mehr Zeit hab.

Pauli - Lehr- und Rezeptbuch

"Der Pauli" ist der klassiker der Schweizer Kochausbildung. Ich glaube, dass jeder, der in der Schweiz kochen gelernt hat, ein Exemplar dieses zweibändigen Werks zuhause hat. Das Buch wurde in der ersten Ausgabe vor etwa 75 Jahren geschrieben - und ist jetzt in der 13. Auflage - aktualisiert - erhältlich.

Es richtet sich hauptsächlich an Hotel- und Restaurant-Köche. Auch wenn es manchmal schwer verständliche schweizer Ausdrücke oder Produktbezeichnungen enthält, ist es ein wirklich sehr gutes und unglaublich umfassendes Werk. Ein Grundlagenwerk. Beide Teile zusammen kosten 230 Schweizer Franken. Schon richtig Geld.

Am besten beim Hersteller Pauli.


Ich verwende die traditionelle Bezeichnung hier: Pastete = in Teighülle gebacken, Terrine = in Backform oder Porzellan gegart (eben ohne Teighülle). Daher ist diese Rehpastete keine Rehterrine.



 

 

Fragen und Kommentare zu diesem Eintrag

Anonym: 23. November 2011

Wer liefert diese Pastetnformen?









 

Antwort: Fred Zimmer: 30. November 2011

Da gibts eine Menge Online-Shops die das Vertreiben. Einfach mal "Pastetenform" in Google eingeben :-) 




 


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